Stoneman Miriquidi Road 19.06. – 20.06.2020

Mission Stoneman Miriquidi Road

Ein Bericht von André

Wenn nicht in diesem Jahr, wann dann? Der Corona-Virus gab die Möglichkeit, sich neben dem eigentlichen Hobby (Triathlon) auch mal auf Abwegen zu begeben.

Und der Stoneman Road war neben der Tagestour zum Brocken, welche ich derzeit plane, eine dieser besonderen Herausforderungen, die ich mir vorstellen konnte.

Und so ging es mit Kerstin, Steffen und Nic am Donnerstag nach Olbernhau, um von dort aus, an 2 Tagen die Stoneman-Silber-Edition (333km / 5161 Höhenmeter) zu absolvieren.

Los ging es am Freitagmorgen um acht Uhr an der Saigerhütte in Olbernhau. Unser Tagesziel war es mehr als die Hälfte der Strecke zu absolvieren, um es am zweiten Tag etwas lockerer angehen zu lassen. (Hat nur fast geklappt…)

Bereits nach wenigen Kilometern setzte der angekündigte Regen ein, der uns neben den kühlen Temperaturen sowohl am Freitag als auch am Samstag größtenteils begleiten sollte.

Aber einmal in Bewegung hielt uns nichts mehr auf und wir machten Kilometer für Kilometer und Berg für Berg und Stempel für Stempel. Insgesamt schafften wir 7 der 12 Stempelstellen und verließen nach rund 155 Kilometern in Niederlauterstein die offizielle Strecke, um von dort aus die restlichen 15 km bis zur Unterkunft zu fahren. Somit standen am Ende des ersten Tages gut 170 km mit 3154 Höhenmetern auf unserem Tacho.

Am zweiten Tag fuhren wir mit dem PKW zur Stempelstelle nach Niederlauterstein, um von dort aus unsere Tour nach Greifenstein, Rittersgrün und dem Fichtelberg fortzusetzen.

Das Wetter meinte es leider auch am zweiten Tag nicht so gut mit uns, starker Regen, die Temperatur auf dem Fichtelberg um 6 Grad und eine Aus- oder Umsicht bei Nebel gab es praktisch nicht.

Für uns hieß es, oben am Berg schnell ein Gipfelfoto vor der Stempelstelle, dann alles anziehen was wir noch im Gepäck hatten und vorsichtig wieder bergrunter nach Oberwiesenthal.

Unsere nächste und wohl anspruchsvollste, weil steilste Rampe der Tour war die Anfahrt zur vorletzten Stempelstelle „Bärenstein“.

Oben angekommen, machten wir eine zweite kurze Verpflegungspause bei Brötchen, Riegel und alkoholfreiem Bier.

Gut gestärkt ging es bei immer besser werdendem Wetter zur letzten Stempelstelle des Tages hinauf zur „Drei-Brüder-Höhe“, welche wir mit Bravour rockten.

Zu diesem Zeitpunkt war die Vorfreude auf die bevorstehende Zieleinfahrt an der Saigerhütte schon riesig und die Motivation hoch, auch die letzten 32 Kilometer zu meistern.

An der Saigerhütte angekommen, übergab uns das Hotelpersonal den ersehnten Stoneman-Pokal in Silber, welchen wir mit gewissem Stolz entgegennahmen.

Fazit: Eine gut durchdachte Streckenführung, größtenteils auf Nebenstraßen mit wenig Verkehr. Nette und hilfsbereite Anwohner, bei denen wir unsere Wasserflaschen füllen durften. Leider oder besser für uns glücklicherweise, haben wir alle Stempelstellen dann doch noch im letzten Augenblick entdeckt. Andere hatten da weniger Glück.

P.S. Über den gerissenen Bowdenzug an Kerstins Renner oder die Wiedersehensfreunde nach Steffens einsamer Abfahrt können wir ja mal live berichten.

Unsere Fotos vom Soneman Road findest Du hier.

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