Ironman 70.3 Warschau am 05.09.2021

Mit dem Sonderzug aus Warschau.


Ein Bericht von André

Renntag: Am Sonntagmorgen brachte uns der 6-Uhr-Sonderzug vom Warschauer Bahnhof zum Vorort Nieporęt. Von dort aus ging es mit dem Bus in die Wechselzone (T1) Promenade vom Stausee in Rynia, neben der Startzone.

Beim Eintreffen, so gegen 07.00 Uhr lag die Außentemperatur gerade einmal bei 10 Grad 🥶 und auch die Wassertemperatur von 16 Grad war nicht unbedingt motivierend.

Aber das sollte mich nicht von meinem Vorhaben abhalten, denn ich hatte mich lange auf diesen Wettkampf vorbereitet, und dieser wurde ja schon von Juni auf September verschoben.

Der erste Start des Tages erfolgte um 07.20 Uhr. Ca. 700 Starter*innen wurden mittels Rolling Start auf die Kurzdistanz geschickt.

Ich selbst konnte mich zu diesem Zeitpunkt ruhig auf meinen Start vorbereiten, die Sachen sortieren und das Rad noch ein letztes Mal checken, welches ich am Vortag in der T1 abgegeben hatte.

Pünktlich um 08.30 Uhr gingen dann die Profis Männer und 5 Minuten später die Profis Frauen an den Start. Darunter einige Deutsche, wie Horst Reichel und Alexander Schilling.

Danach folgte unser Rolling Start: alle 8 Sekunden wurden 8 Athleten ins Wasser geschickt.

Die Spannung stieg, ich hatte mich im letztes Drittel des Starterfeldes eingeordnet und war nach kurzer Zeit an der Reihe.

Ab ging es und die Temperaturen spielten keine Rolle mehr. Die ersten 50 m mit großen Sprüngen nach vorne bevor man schwimmen konnte🥶.

Mit meiner Schwimmzeit von unter 34 Minuten konnte ich viele Athleten „einsammeln“ und war nun voll motiviert. Bereits nach etwas über 3 Minuten stieg ich auf mein Rennrad, um die Radstrecke in Angriff zu nehmen.

Bis Kilometer 45 war es noch ein ganz schönes Gewusel auf der Radstrecke. Ich konnte an vielen Athleten vorbeifahren, spürte aber, dass mir auch teilweise im Windschatten gefolgt wurde.

Gut das es Kampfrichter gibt, welche ihren Job machten und erste Karten zeigten.

Die Radstrecke war sehr flach (160 Höhenmeter und 4 Wendepunkte) und führte auf voll gesperrten Landstraßen und der Stadtautobahn nach Warschau.

Auf den Weg in die T2 konnte man das Stadion und weitere interessante Sehenswürdigkeiten betrachten.

Nach 2.25 Std. stieg ich vom Rad und wechselte in die Laufschuhe, um den abschließenden Halbmarathon zu absolvieren.

Dabei ging es 4 Runden durch die Innenstadt vorbei an der Polska Akademia Nauk -University of Warsaw Campus und weiteren Sehenswürdigkeiten.

Aber ich habe mich zu diesem Zeitpunkt nur auf meinen Lauf fokussiert, denn es war am Ende schon eine mentale Sache, Runde für Runde abzuspulen.

An dieser Stelle möchte ich mich bei meinem Trainer René Exner herzlich bedanken, der mich auf den Tag genau fit gemacht hat.

Bis auf die letzten 3 Kilometer, wo ich die Zähne nochmal zusammenbeißen musste, lief es wirklich gut, und ich erreichte so nach 04.52.56 Std. als 19. meiner AK 45 – 49 und als 166 gesamt (von 780 Startern) das Ziel.

Ich war so Happy 🏆🏆 Das Training hat aber auch das lange Warten auf den Wettkampf hatten sich gelohnt.

27.Sep.2021string(35) "ironman-70-3-warschau-am-05-09-2021"
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